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Forschungspreis geht nach Essen und Berlin
16.12.2025

 

 

Gerd Meyer zu Hörste (li.) und Mark Stettner vergaben die Auszeichnung an Friederike Arlt und Christina Menskes.

 

Diagnose und Therapie von Immunneuropathien verbessern – das ist Ziel der beiden Vorhaben, die den erstmals vergebenen Forschungspreis des KPNS erhalten. Doch die ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen gehen dazu ganz unterschiedliche Wege. So befasst sich Dr. med. Christina Menskes von der Universitätsneurologie Düsseldorf mit der proteomische Erkennung und Charakterisierung der chronischen inflammatorischen demyelinisierenden Polyradikuloneuropathie (CIDP) sowie die Möglichkeiten, deren Therapien zu überwachen. Dr. med. Friederike Arlt und Virktoria Zinnow (beide Berlin) hingegen nehmen Autoantikörper (Auto-Ak) ins Visier, die das Nervensystem bei Immunneuropathien angreifen. Noch immer sind bei weitem nicht alle Ak bekannt. Das Forschungsteam der Charité-Universitätsmedizin möchte neuartige Ak identifizieren und charakterisieren. Das wäre für die Entwicklung neuer Terapien zentral.  Beide Projekte erhalten nun je 10.000 Euro. „Die Ansätze sind innovativ und versprechen wichtige Erkenntisse auf diesem bislang wenig erforschten Gebiet“, begründet Univ.-Prof. Dr. med. Gerd Meyer zu Hörste vom Kompetenznetz Peripherer Nerv die Wahl der Prämierten.